Im 19. Jahrhundert begann das Interesse an der Wappenkunde in Deutschland neu aufzuleben. So bemühte sich nach 1850 der aus dem Raum um Hannover stammende Geheimrat Friedrich Warnecke intensiv um die Schaffung einer Institution in Hannover, die sich mit der in Vergessenheit geratenen Wappenkunde und der Wappenkunst wissenschaftlich beschäftigen sollte.
Hierzu sollte es vorerst nicht kommen. Warnecke ging als Beamter des vormaligen Königreichs Hannover in den preußischen Staatsdienst nach Berlin und gründete dort im Jahr 1869 den heraldischen Verein HEROLD. In Hannover verblieb jedoch ein Kreis von Heraldikern. Die Verbindung mit Geheimrat Warnecke wurde aufrecht erhalten und gemeinsam der Plan erarbeitet, in Hannover ebenfalls eine heraldische Vereinigung ins Leben zu rufen.
Zunächst kam es 1870 zur Gründung der heraldisch-genealogischen Gesellschaft "ADLER" in Wien. Im Jahr 1888 wurden dann auf Initiative von Geheimrat Friedrich Warnecke auch in Hannover die Pläne zur Gründung einer eigenständigen heraldischen Institution umgesetzt. Unterstützt von seinem Freund Warnecke bereitete der Bildhauer und Heraldiker Heinrich Ahrens zusammen mit Dr. Hermann Grote, dem bekannten Genealogen und Konservator des Königlich Hannoverschen Münzkabinetts, die Gründung einer heraldischen Arbeitsgemeinschaft vor.
Gründung des Vereins am 4. Dezember 1888
Nach intensiver Vorbereitung unternahm Ahrens den entscheidenden Schritt und gründete am 4. Dezember 1888 mit sieben weiteren Heraldikern bzw. geschichts- und kunstbegeisterten Handwerkern und Künstlern den heutigen Heraldischen Verein. Ein jährliches Stiftungsfest mit zahlreichen Fachvorträgen erinnert noch heute an diesen Tag. Der Verein ZUM KLEEBLATT in Hannover gehört damit weltweit zu den "Pionieren der organisierten Wappenfreunde" (Hannoversche Allgemeine Zeitung). Es folgte 1891 die Gründung der Schweizerischen Heraldischen Gesellschaft.
Nach der Gründung des Heraldischen Vereins stieg die Mitgliederzahl stark an, so daß bereits in den ersten Jahren ein repräsentativer Verein in Hannover seine Aufgaben wahrnehmen konnte. Tragende Säulen der Heraldik wie Geheimrat Fried. Warnecke, Dr. H. Grote, Ad. M. Hildebrandt und Professor Ströhl waren dem Verein nach der Gründung beigetreten. Geheimrat Warnecke besuchte den Heraldischen Verein schon bald nach der Gründung in Hannover und empfahl selber in Anlehnung an mittelalterliche Bezeichnungen sowie in Anspielung auf das als Kleeblatt gedeutete Stadtwappen den Namen ZUM KLEEBLATT. Aus Traditionsgründen wurde dieser Name bis heute beibehalten.
Neben dem Kreis aus Gelehrten, Beamten und Offizieren wurde der Verein ZUM KLEEBLATT hauptsächlich von Praktikern belebt, von Heraldikern, Architekten, Bildhauern, Malern, Restauratoren, Graveuren, Lithografen, Fotografen, die sich - oft unter persönlichen Opfern und nicht selten im Kampf gegen Unverständnis ihrer Auftraggeber oder gegen Anfeindungen - um eine von zeitbedingten Schlacken befreite Wappenkunst in der Öffentlichkeit bemühten. Dies hat den Verein nachhaltig geprägt.
Als immens wird die Resonanz in den Jahren nach der Gründung geschildert. Im Jahr 1893 zählte der Verein bereits 160 Mitglieder. Gelehrte Größen ihrer Zeit glänzten mit Fachvorträgen, die weit über die Landesgrenzen hinaus beachtet wurden. So hatten bereits im ersten Jahr 79 Städte um Auskünfte über ihre Wappen gebeten. Aus der Bearbeitung der Anfragen hatte sich soviel Material ergeben, dass der damalige Vorsitzende bereits 1891 die Herausgabe eines Wappenbuches der Städte in der Provinz Hannover vorbereitete. Seit 1890 wurden die weitbeachteten "Heraldischen Mitteilungen" durch den Verein herausgegeben.
In den nächsten Jahren vollzog sich die Entwicklung des kräftig gewachsenen Heraldischen Vereins weiter in glänzenden Bahnen. Zur großen Ausstellung im Provinzialmuseum 1898 liehen der Herzog vom Cumberland und Prinz Albrecht von Preußen heraldisches Material. Das 25jährige Bestehen wurde von Februar bis März 1914 festlich mit einer landesweit beachteten heraldischen Ausstellung in der Halle des Gewerbevereins von Hannover begangen. Bei dieser Gelegenheit erfuhr das bisherige Wappen (grünes "Kleeblatt" auf goldenem Grund) eine Vermehrung durch einen goldenen Heroldstab in rotem Schildhaupt, Helm mit grün-gold-rotem Helmwulst, grün-goldene und rot-goldene Helmdecken sowie als Helmzier einen wachsenden roten Löwen mit goldenem Heroldstab zwischen den Pranken. Die Farben des Heraldischen Vereins sind seitdem Grün-Gold-Rot.
1918 - Abschaffung der Heroldsämter
Der 1. Weltkrieg, die Inflation und die Weltwirtschaftskrise stürzten auch die Fachvereine in Hannover allgemein in tiefe Krisen. Doch immer wieder fand der Heraldische Verein ZUM KLEEBLATT Menschen, die sich für Wappenkunde und Geschichte interessierten und ihr Wissen weitertrugen. Mithin zählte der Verein schon 1928 wieder viele Mitglieder. Seit 1929 erfolgten die Veröffentlichungen in den "Hannoverschen Geschichtsblättern".
Die fortgeführte Arbeit der Wappenrolle (Niedersächsische Wappenrolle - NWR) brachte zudem wieder verstärkte Aktivitäten und Veröffentlichungen.
Bereits im Jahr 1906 war für den Heraldischen Verein ZUM KLEEBLATT ein prachtvolles Stammbuch angelegt worden, in das alle Familienwappen der Mitglieder aufgenommen werden sollten. Mitglieder konnten ihr Wappen einzeichnen lassen oder als Heraldiker und Künstler selber zeichnen. Hatte der Heraldische Verein damit zunächst nur für seine Mitglieder eine Wappensammlung bzw. Wappenrolle angelegt, so war nun für die Eintragung eines Wappens die Mitgliedschaft nicht mehr erforderlich. Voraussetzung ist das Bestehen eines Familienwappens. Bei neuen Wappen bedarf es der (formlosen) Annahme des von einem Heraldiker oder selbst entworfenen Wappens. Es bedarf keiner behördlichen oder gerichtlichen Mitwirkung. Der Wille zur Wappenführung muss jedoch klar zum Ausdruck kommen. Die Annahme (Stiftung) eines Familienwappens ist eine einseitige Rechtshandlung, die einer hinreichenden Publizität bedarf, um wirksam zu werden und einen etwaigen Prioritätsanspruch gegenüber Dritten rechtlich durchsetzen zu können. Zur Pflege der Familienheraldik seit 1918 bedarf es einiger Ausführungen:
Durch die Umwälzungen nach dem 1. Weltkrieg waren im Deutschen Reich die Reste der bis dahin noch bestehenden Vorrechte des Adelsstandes abgeschafft worden. Seit 1918 / 1919 wurde mit der Beseitigung der Standesvorrechte des Adels auch die Führung von Familienwappen in allen Bevölkerungsschichten auf eine neue, breitere und gleiche Grundlage gestellt. Die staatlichen Heroldsämter bemühten sich bis dahin, das Wappenwesen der adeligen Familien zu kontrollieren und zu ordnen. Die Pflege der Heraldik der bürgerlichen Familien blieb privaten Initiativen und auch den heraldischen Vereinen überlassen. So konnten bei einem wiedererwachten Interesse an heraldisch-genealogischen Dingen und vermehrten Neuannahmen bürgerlicher Wappen im 19. Jahrhundert leider auch gewissenlose Wappenschwindler ihr Unwesen treiben.
Mit der Abschaffung der Heroldsämter als Adelsbehörden in den deutschen Bundesstaaten verschwand in den Jahren 1918 bis 1920 der letzte staatliche Einfluss auf die private Wappenführung und die Registrierung. In einigen ausländischen Staaten bestehen aber noch heute staatliche Einrichtungen, die für die Ordnung des Wappenwesens zuständig sind. In Deutschland wurde die Pflege der Familienheraldik nunmehr vorrangig durch die (z.T. bereits im 19. Jahrhundert gegründeten) heraldischen Vereine wahrgenommen. In die von ihnen (unabhängig von privatem Gewinnstreben) geführten Wappenrollen konnte nun jeder Bürger sein althergebrachtes oder neu angenommenes Familienwappen eintragen lassen. Durch die Wappenregistrierung kommt der Wille zur Wappenführung besonders klar zum Ausdruck (siehe Wappenrecht). Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Art amtliche Tätigkeit.
In den von der deutschen Heraldik beeinflussten Ländern gab es jedoch nie ein zentrales "Hauptwappenregister", zumindest soweit es bürgerliche Wappen betrifft. Wappensammlungen geben daher immer nur einen Teil der früher oder heute existierenden Wappen wieder. Die Gründung einer einzigen Wappenrolle für Deutschland scheiterte. Die von einigen Heraldikern angestrebte "Krönung" des Versuchs einer Vereinheitlichung durch einen Verzicht fast aller anerkannten heraldischen Vereine und Einrichtungen auf die Fortführung ihrer Wappenrollen in "Erkenntnis der wahren Interessen der deutschen Heraldik" und in Anerkennung der Vorrangstellung eines bestimmten Vereins und seiner Wappenrolle (so der Jurist und Heraldiker Jürgen Arndt in "Genealogie und Heraldik", Jahrgang 1949, Heft 12, S. 171, 175) erfüllte sich aus verschiedenen Gründen nicht. So gibt es in Deutschland etliche Wappenrollen von mehr oder minderer Bedeutung sowie unzählige kommerzielle Wappenfabriken.
In den Jahren nach dem 1. Weltkrieg und der Inflationszeit stieg das Interesse für das Wappenwesen allgemein wieder und es gab ein intensiviertes Vereinsleben. Bekannte Heraldiker wie Otto Hupp und Dr. Ottfried Neubecker traten in den Verein ein. Im Jahr 1938, als die Mitglieder um den weiteren Bestand des Vereins bangen mußten, da er "eingegliedert" werden sollte, übernahm Architekt Heinrich Giesecke den Vorsitz in schwieriger Situation, doch gelang es ihm, dem Verein über das 50jährige Bestehen hinaus die ungeschmälerte Freiheit zu erhalten.
Vernichtung der Vereinsbibliothek im 2. Weltkrieg -
Wiederaufbau
Während des 2. Weltkriegs wurde zusammen mit dem Stadtarchiv Hannover auch die umfangreiche Bibliothek des Heraldischen Vereins ZUM KLEEBLATT vernichtet. Durch den Einsatz vieler Mitglieder und zahlreicher Spenden konnte aber in der Nachkriegszeit wieder ein umfangreiches Archiv aufgebaut werden. Die seit der Amtszeit von Dr. Friedrich Leonhardt als 1. Vorsitzender des Heraldischen Vereins und zugleich Direktor des Stadtarchivs in Hannover bestehende fachliche und herzliche Verbundenheit besteht jedoch fort. So kann der gemeinnützige Verein auch heute das wieder in seinem Eigentum befindliche Heraldikarchiv im Stadtarchiv Hannover einstellen.
Als mit der Bildung des Landes Niedersachsen Flagge und Wappen für ein neues Land geschaffen werden sollten, fanden sich die Mitglieder wieder zur gemeinsamen heraldischen Arbeit zusammen. Die heraldische Gestaltung des Landeswappens wurde dem Heraldiker und verdienten Vereinsmitglied Gustav Völker übertragen, dessen Entwurf mit starker Mehrheit angenommen wurde. Viele Gemeinden im norddeutschen Raum wurden mit Ortswappen versorgt, Entwürfe zur Niedersachsenflagge und zu den Landesflaggen der anderen Bundesländer gefertigt. Der Verein beschäftigt sich seitdem besonders mit der Familien- und der Kommunalheraldik im gesamten Bundesgebiet. Zahlreiche bekannte Heraldiker traten ihm in der Folgezeit bei. Tagungsort wurde das Künstlerhaus in Hannover. Es wurden die Neuen Heraldischen Mitteilungen (= Jahrbücher) herausgeben. Später folgte das KLEEBLATT, eine mehrfach im Jahr erscheinende Vereinszeitschrift für Heraldik und verwandte Wissenschaften.
1988: 100 Jahre Heraldischer Verein
Zu seinem hundertjährigen Jubiläum 1988 stand der Heraldische Verein ZUM KLEEBLATT unter seinem 1. Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden Erhardt Haacke wiederum in einer Blütezeit. Nach einer großen Festveranstaltung im Rathaus von Hannover mit Grußworten der Landesregierung, der Landeshauptstadt sowie vieler befreundeter heraldischer und genealogischer Vereine folgten mehrere Ausstellungen und Vorträge. Der langjährige Führer der Niedersächsischen Wappenrolle (NWR) und spätere 1. Vorsitzende des Vereins, Horst-Gunter Ratzke, schuf mit dem Gesamtregister der Wappenrolle ein für die Vereinsarbeit grundlegendes Werk.
Am Ende des 20. Jahrhunderts sollte das durch die anerkannten heraldischen Vereine geprägte Wappenwesen seinen Weg auch in das Internet finden: Es wurde die Internet-Präsenz www.zum-kleeblatt.de geschaffen. Weiterhin gibt es eine eigenständige Homepage der ehrenamtlichen Heraldiker des Vereins - www.wappenkunde-niedersachsen.de .
Zusammenarbeit mit anderen heraldischen Einrichtungen
Gemeinsame Ziele und langjährige Erfahrungen in der Pflege guter und seriöser Heraldik waren in den letzten Jahren wieder Anlass für gegenseitige Besuche der Mitglieder und Vorstände der alten heraldischen Vereine ZUM KLEEBLATT zu Hannover (gegr. 1888) und HEROLD zu Berlin (gegr. 1869).
Nach einer Aussprache und der Präsentation ihrer heraldischen Vereine anläßlich eines Genealogentages in Hannover reichten sich der HEROLD-Vorsitzende Prof. Dr. Heinrich Freiherr von Lersner und der Repräsentant des KLEEBLATT für eine weitere gute Zusammenarbeit symbolisch die Hände. Auf Anregungen der Herren sowie des Genealogen Dr. Ulrich Bornitz kam es wieder zu einem in der heraldischen Fachwelt beachteten regelmäßigen und herzlichen Austausch zwischen den beiden alten Einrichtungen.
Der Verein ZUM KLEEBLATT zu Hannover und der Verein HEROLD zu Berlin sind nicht nur die ältesten noch bestehenden heraldischen Vereinigungen in Deutschland, sie sind sogar „Geschwister“, denn eigentlich hatten sie den selben geistigen Vater, Geheimrat Friedrich Warnecke. Beide führen anerkannte Wappenrollen, die Deutsche Wappenrolle (DWR) und die Niedersächsische Wappenrolle (NWR). Die Vereine verbindet eine geistige Verwandtschaft und auch traditionelle Zusammenarbeit. In den folgenden Jahren wurde die Förderung der Kontakte u.a. durch den Publizisten Dr. Arnold Rabbow fortgesetzt. Mehrere gemeinsame Veranstaltungen folgten.
Der Genealogentag in Wien bot die Gelegenheit, auch die alten traditionellen Beziehungen und die geistige Verwandtschaft zwischen der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft "Adler" (gegründet 1870) und dem fast ebenso alten Verein ZUM KLEEBLATT ins Bewußtsein zu rücken. Der Präsident des "Adler", Hofrat Dr. Kugler, betonte seine Freude über die in Wien gewonnenen persönlichen Kontakte und wünschte den Vereinen eine fruchtbare gemeinsame Zukunft.
Gleiche Wünsche erreichten den Verein aktuell von der "Schweizerischen Heraldischen Gesellschaft" (SHG, gegr. 1891). Der Vorstand wünscht dem Heraldischen Verein in Hannover eine gute weitere Zukunft mit wissenschaftlichen Berichten, Ausflügen und Gedankenaustausch mit ähnlich gelagerten Gesellschaften.
Heute
Der überregional tätige Heraldische Verein ZUM KLEEBLATT zählt heute Mitglieder und Freunde im In- und Ausland. Wissenschaftlich anerkannt, in der Fachwelt respektiert und im Kampf gegen den kommerziellen Wappenhandel konnte sich der Verein immer eine persönliche Note bewahren. Die Ideen und der persönliche Einsatz vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter haben in den vielen Jahren seit seiner Gründung im Jahr 1888 dazu beigetragen. Deutlich wird dies auch daran, dass die regelmäßig erscheinenden Veröffentlichungen, wie Zeitschrift und Jahrbuch, einen großen Leserkreis haben. Reges Interesse besteht - quer durch alle Altersgruppen - an den angebotenen Exkursionen. Zudem wurde die Vortrags- und Fortbildungsveranstaltung HERALDIK PUR eingeführt. Sie findet regelmäßig im "Lister Turm" in Hannover statt.
Die Termine der regelmäßig stattfindenden Fachvorträge sind auf der Seite Veranstaltungen zu finden.
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Die folgenden Namen stehen stellvertretend für alle Mitglieder, die den Heraldischen Verein ZUM KLEEBLATT seit seiner Gründung im Jahr 1888
mit großem Engagement in den unterschiedlichsten Ämtern
ehrenamtlich unterstützt haben.
Vorsitzende des Heraldischen Vereins seit Gründung:
1888 - 1904 Heinrich Ahrens
1904 - 1914 Heinrich Hinzmann
1914 - 1915 Georg Möller
1916 - 1921 Karl Mohrmann
1921 - 1923 Friedrich Bludau
1923 - 1926 Heinrich Hinzmann
1926 - 1929 Franz Reinecke
1929 - 1938 Karl-Friedrich Leonhardt
1938 - 1952 Heinrich Gieseke
1952 - 1962 Heinrich Mühlenbein
1962 - 1983 Alfred Brecht
1983 - 2003 Erhardt Haacke
2003 - 2010 Horst-Gunter Ratzke
2010 - Johannes Markus
Schrift- bzw. Redaktionsleiter seit Gründung:
1890 - 1904 Heinrich Ahrens
1904 - 1906 Philipp Bromme
1906 - 1908 Heinrich Hinzmann
1908 - 1910 Gustav Schönermark
1910 - 1912 Egon Freiherr von Seckendorff
1912 - 1918 Philipp Bromme
1919 - 1919 Carl Metz
1919 - 1920 Wilhelm Schaare
1921 - 1925 Paul Thieme
1925 - 1926 Heinrich Hinzmann
1926 - 1927 Paul Thieme
1927 - 1929 Christian Heine
1929 - 1938 Karl-Friedrich Leonhardt
1938 - 1949 Carl Wenzel (NWR)
1949 - 1956 Heinrich Gieseke (NWR)
1956 - 1960 Henry Haeger
1960 - 1979 Alfred Brecht
1979 - 1981 Klaus Schnibbe
1981 - 1983 Alfred Brecht
1983 - 2000 Hermann Ziegler
2000 - 2006 Ulrike Hantel
2006 - 2009 Dieter Müller-lBruns
2009 - Arnold Rabbow
Führer der Niedersächsischen Wappenrolle:
In der Zeit nach 1888 gab es im Heraldische Verein ZUM KLEEBLATT für die Mitglieder eine eigene Sammlung von Familienwappen. Im Jahre 1906 wurde durch den damaligen Vereinsvorsitzenden, den Hoflieferanten Heinrich Hinzmann, der auch an der Kunstgewerbeschule tätig war, ein prachtvolles Stammbuch angelegt, in das alle Familienwappen der Mitglieder aufgenommen werden sollten. Die Mitglieder konnten ihr Wappen einzeichnen lassen oder als Heraldiker und Künstler selber zeichnen. Die in dem Stammbuch abgebildeten Wappen der Gründer und Altmitglieder sind aus heutiger Sicht wahre heraldische Kunstwerke. Hieraus entstand später die Niedersächsische Wappenrolle (NWR).
1929 - 1949 Carl Wenzel
1949 - 1956 Heinrich Gieseke
1956 - 1968 Henry Haeger
1968 - 1971 Gustav Völker
1971 - 1977 Alfred Brecht
1977 - 1983 Herbert Dumblus
1983 - 1991 Heinz Bannier
1991 - Horst-Gunter Ratzke
Ehrenvorsitzende des Heraldischen Vereins seit Gründung:
1889 Wilhelm von Knobelsdorff
1911 Börries Freiherr von Münchhausen
1921 Karl Mohrmann
1952 Heinrich Gieseke
1962 Heinrich Mühlenbein
2003 Erhardt Haacke
Träger der Heraldischen Ehrennadel in Gold:
Diese besondere Auszeichnung des Heraldischen Vereins ZUM KLEEBLATT wird seit 1988 in Anerkennung von besonderen Verdiensten um die Heraldik und die mit ihr zusammenhängenden Wissenschaften sowie für den besonderen fachlichen Einsatz verliehen.
1989 Erhardt Haacke
2000 Hermann Ziegler
2000 Hermann Tegtmeyer
2001 Horst-Gunter Ratzke
2002 Dieter Mülller-Bruns
2006 Arnold Rabbow
Ehrenmitglieder des Heraldischen Vereins seit Gründung:
1889 Hermann Grote
1894 Alexander Freiherr von Dachenhausen
1894 Maximilian Gritzner
1894 Friedrich Warnecke
1905 Hugo-Gerard Ströhl
1905 Karl Graf zu Leiningen-Westerburg
1907 Paul-Heinrich Trummer
1908 Adolf-Matthias Hildebrandt
1914 Albert Brager
1914 Hubert Henning
1914 Wilhelm Kulemann
1914 Stephan Kekule von Stradonitz
1914 Heinrich Hinzmann
1920 H. Schmidt
1925 Friedrich Bludau
1925 Heinrich Börgemann
1925 Heinrich Kröger
1925 Friedrich Lauterbach
1925 Eduard L. Lorenz-Meyer
1925 Johann Thiele
1925 Gustav Vaqué
1925 Friedrich Wallheinecke
1925 Hans von Knobelsdorff
1927 Otto Hupp
1929 Ludwig Roselius
1929 Heinrich Siebern
1938 Jacob Mattheis
1938 Friedrich Schwetje
1942 Carl Wenzel
1949 Gustav Völker
1960 Alfred Zappe
1965 Heinrich Niclas
1970 Klemens Stadler
1970 Henry Haeger
1981 Hans Horstmann
1983 Otto Leopold
1984 Walter Lampe
1983 Alfred Brecht
1989 Heinz Bannier
1989 Hans Mahrenholtz
1992 Ottfried Neubecker
1992 Günter Mattern
2000 Hermann Ziegler
2008 Hermann Tegtmeyer
2008 Arnold Rabbow