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Fachaustausch: HEROLD und ZUM KLEEBLATT
Vereinsbesuch: ADLER und ZUM KLEEBLATT

 

Heraldischer Verein ZUM KLEEBLATT von 1888 zu Hannover e.V.

 

 

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(für Mitglieder)

 

 
Wappen im "Großen Freien"
 
Es war ein sehr komplexes Thema, zu dem die Mitglieder des Vereins ZUM KLEEBLATT von 1888 zu Hannover e.V. auf Einladung der Heimatbundgruppe „Unser Höver“ im Januar 2010 in Höver, Stadt Sehnde, vortrugen. Fünf Mitglieder des Heraldischen Vereins informierten in der mit über 60 Personen gut besuchten heraldischen Veranstaltung fachkundig über das Wappenwesen. Mehr ...
 
 
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In memoriam
Heinz Hartung (1920-2010)
 

Mit dem Tod des Grafikers und Stadtbildpflegers Heinz Hartung (Mitglied des Heraldischen Vereins ZUM KLEEBLATT seit 1966, gestorben am 17.01.2010) hat die Fachwelt den Verlust eines anerkannten Heraldikers zu beklagen.

1920 in Hannoversch Münden geboren, faszinierten Heinz Hartung als Heranwachsenden die bereits in den 20iger und 30iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts aufgelegten sog. "Zigarettenbilder", von denen er vorzugsweise Wappenreihen sammelte und in Alben klebte. Darüber hinaus beschäftigte er sich mit den von Prof. Otto Hupp, Ehrenmitglied des Heraldischen Vereins, bei Kaffee Hag / Bremen herausgegebenen "Deutschen Ortswappen"-Bänden. Trotz der Gesamtnoten "Sehr gut" bei den staatlichen Abschlussprüfungen im handwerklichen und künstlerischen Bereich wurde Hartung bis zum Kriegsende 1945 mit Ausstellungsverboten belegt und politisch verfolgt. Im Nachkriegsdeutschland wirkte er später als anerkannter freischaffender Grafiker und Heraldiker. Seiner Heimatstadt blieb er bis zum seinem Tod verbunden. Von 1955 bis 1985 war Hartung in Münden als berufener Ortsheimatpfleger mit Schwerpunkt Denkmalpflege tätig und hat viel für "seine" Stadt geleistet. In einem Zeitungsartikel hieß es: "Wie würde unsere Heimatstadt (Hannoversch Münden) wohl heute aussehen, wie viel wäre unwiederbringlich verloren gegangen, wenn er nicht mit seinem Wissen, Können und Durchsetzungsvermögen hier im Sinne des Wortes "auf den Putz gehauen" hätte.

1972 war Hartung Mitbegründer und später langjähriger Vorsitzender des "Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e.V.". 1976 wurde ihm der "Niedersächsische Staatspreis für das gestaltete Handwerk" verliehen. 1978 erhielt er den Preis der Paul-Dierichs-Stiftung (Kassel) und 1985 das Verdienstkreuz am Bande des Landes Niedersachsen. Nachdem ihm 1990 der Ehrenring der Stadt Hannoversch Münden und die Ehrennadel des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks verliehen worden war, ernannte ihn der Rat der Stadt Hannoversch Münden im Jahr 2000 zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt.

Wer Heinz Hartung persönlich erlebt hat, war angetan von seinem großen Fachwissen. Grafische und heraldische Aspekte wurden von ihm immer anschaulich und gewissenhaft vorgetragen. Während seines heraldischen Schaffens hat Hartung sich immer dafür eingesetzt, das Wappenwesen auch im Alltag zu präsentieren, was ihm besonders im Stadtbild von Münden gut gelungen ist. Vielfach übernahm er selbst die Realisierung seiner Entwürfe. In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich bei Heinz Hartung ein großes Interesse an Familienwappen. Neben unzähligen Überarbeitungen überlieferter Wappen entstanden erste Neuentwürfe. 1955 wurde ihm vom Landkreis Münden die Gestaltung von Gemeindewappen angetragen. Die Reihe der vollständig von ihm für die Gemeinden erstellten Ortswappen konnte er 1972 in einem Kreisbuch zusammenstellen. Insgesamt schuf Hartung Wappen für 51 kommunale Gebietskörperschaften in Niedersachsen, Nordhessen dem östlichen Westfalen. Von den von ihm entworfenen zahlreichen Familienwappen sind mehrere in der Niedersächsischen Wappenrolle (NWR) zu finden.

Seit 1966 war Heinz Hartung ordentliches Mitglied des Vereins ZUM KLEEBLATT in Hannover. In den vielen Jahren seiner Mitgliedschaft gab es für die Mitglieder mehrfach Gelegenheiten, den Heraldiker Hartung zu erleben. Für seine Facharbeit wurde er durch den Verein im Jahr 1991 mit der Heraldischen Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Für seine fachlichen Kolleginnen und Kollegen leitete er zuletzt im Jahr 2003 eine heraldische Exkursion durch Münden.
 
Heinz Hartung verstarb im Januar 2010 wenige Tage nach seinem 90. Geburtstag. Der Heraldische Verein ZUM KLEEBLATT wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.
 
 
 
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In memoriam
Prof. Albert Lührs (1923-2009)  

Der Heraldiker Prof. Albert Lührs (Mitglied des Heraldischen Vereins ZUM KLEEBLATT seit 1987, gestorben im September 2009) wird bei vielen Mitgliedern des Vereins mit seiner lebhaften Art des Vortragens und seinem Humor sicher gut in Erinnerung sein. Der Verstorbene hat in unserem Fachverein über Jahre sehr engagiert mit Vorträgen und Publikationen gewirkt. Nicht vergessen ist die von ihm geleitete Exkursion zum Schloss Ludwigslust und zur Festung Dömitz an der Elbe. Die Mitglieder des Heraldischen Vereins werden Prof. Lührs als kompetenten Heraldiker und Vexillologen in Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

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HERALDIK PUR 2009

Am 5. September 2009 fand in Hannover erneut die KLEEBLATT-Veranstaltung HERALDIK PUR statt. Mehr ...

 

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2009: Heraldische Exkursion durch Hildesheim (2)

Am 13.  Juni 2009 fand erneut eine von Hans-Peter Dege organisierte heraldische Stadtführung durch Hildesheim statt. Der heraldischer Spaziergang führte von St. Michael bis zur hohen Domkirche St. Marien (UNESCO-Weltkulturerbe). Natürlich gab es wieder viele Wappenerläuterungen.

 

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2009: "Heraldik heute - Zukunft der Heraldik"

Auf Einladung der Fachgruppe „Historische Hilfswissenschaften“ des HEROLD sowie der Deutschen Wappenrolle waren am 24. April 2009 fachkundige Heraldiker aus dem gesamten Bundesgebiet nach Berlin gereist, um über das Thema „Heraldik heute - Zukunft der Heraldik“ zu diskutieren.

An dem mehrstündigen Kolloquium in der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin nahmen auch mehrere führende Mitglieder des 1888 gegründeten Heraldischen Vereins ZUM KLEEBLATT und der Niedersächsischen Wappenrolle (NWR) teil. In einer Podiums- sowie einer Plenumsdiskussion tauschten sich die Heraldiker auf den Gebieten der Staats-, Kommunal- und Familienheraldik aus. Bei der Veranstaltung ging es zudem um die Erörterung der wesentlichen heraldischen Gestaltungsgrundsätze.

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2009:  25 JAHRE ZEITSCHRIFT KLEEBLATT
Fachzeitschrift für Heraldik und verwandte Wissenschaften (1/1984 - 1/2009)

Seit nunmehr 25 Jahren gibt der Heraldische Verein „Zum Kleeblatt“ von 1888 in Hannover die Fachzeitschrift KLEEBLATT heraus. Sie steht bewusst in der Tradition der bereits 1890 herausgegebenen Zeitschrift „Heraldische Mitteilungen“.

War die Zeitschrift KLEEBLATT zunächst nur als zusätzliches Nachrichtenblatt neben den Jahrbüchern des Vereins konzipiert, so gewann sie schnell ein eigenes Profil. Wurde die Fachzeitschrift von 1984 bis 2006 als Vierteljahresschrift herausgegeben, so erscheint sie seit 2006 ebenso erfolgreich mit hoher Seitenzahl als Halbjahresausgabe. Der Heraldische Verein ZUM KLEEBLATT dankt hierfür allen seinen ehrenamtlichen Schriftleitern, Redakteuren und Fotografen sowie den zahlreichen Autoren. Gerade durch die Vielfalt der Fachbeiträge lebt eine solche Zeitschrift. Bereits seit mehreren Jahren wird die Zeitschrift komplett auf dem Computer erstellt. Die Vorlagen einschließlich der verwendeten Bilder werden der Druckerei als Datensatz zugeleitet. Unserem Druckerei-Team sei an dieser Stelle ebenfalls ein herzlicher Dank für die gute Zusammenarbeit ausgesprochen.

 

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120 JAHRE HERALDISCHER VEREIN "ZUM KLEEBLATT" VON 1888

In der zweiten Hälfte des Jahres 2008 können sich die Mitglieder des Heraldischen Vereins ZUM KLEEBLATT über das 120jährige Bestehen ihrer Fachvereinigung in Hannover freuen.

Seit der Vereinsgründung im sogenannten „Drei-Kaiser-Jahr“ 1888 wirken Heraldiker und heraldisch Interessierte in dieser gemeinnützigen Institution. Viele sehen sie, ebenso wie ihren Schwesterverein in Berlin, als eine heraldische Interessenvereinigung. Das Engagement von besonders aktiven Mitgliedern hat den Verein „Zum Kleeblatt“ über die vielen Jahre ausgezeichnet und vorangebracht. Als wichtige gleichbedeutende Betätigungsgebiete sind die Fach- sowie die heraldische Vereinsarbeit zu nennen. In beiden Bereichen sind die Mitglieder mit ihren Verpflichtungen gegenüber dem Verein gefordert.

Der Heraldische Verein bedankt sich für die vielen Grußworte anlässlich des Vereinsjubiläums. 

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HERALDIK PUR 2008

Im August 2008 fand die Vortragsveranstaltung HERALDIK PUR 2008 in Hannover statt. Neben Mitgliedern aus verschiedenen Bundesländern nahmen, durch die Ankündigungen im Internet angelockt, auch fachlich interessierte Gäste teil.

Bei der über achtstündigen Fortbildungsveranstaltung des Heraldischen Vereins „Zum Kleeblatt“ stand die Heraldik als historische Hilfswissenschaft der Geschichte im Vordergrund. Fünf Referenten trugen auf hohem fachlichen Niveau heraldische Themen vor. Es wurden zahlreiche Wappendarstellungen aus dem In- und Ausland gezeigt. Mehr ...

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    Heraldische Exkursion durch Hildesheim (1)

    Am 21. Juni 2008 fand eine heraldische Stadtführung durch Hildesheim statt. An der gutbesuchten Veranstaltung nahmen wieder Mitglieder aus mehreren Bundsländern teil. Herr Dege hat zudem viele Wappenfotos in das Netz eingestellt. Da nicht alle heraldischen Schätze der Stadt an einem Tag besichtigt werden konnten, soll es bald eine weitere heraldische Exkursion durch die alte Bischofsstadt geben.

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    Heraldische Exkursion nach Braunschweig -
    Treffen der heraldischen Vereine ZUM KLEEBLATT und HEROLD

    Im Vereinsjahr 2007 fanden gleich zwei wichtige Ereignisse am selben Tag statt - eine heraldische Stadtführung und das Treffen zweier alter heraldischer Vereine.

    Im Oktober fand bei goldigem Herbstwetter eine von  D r. A r n o l d  R a b b o w, Vorstandsmitglied des KLEEBLATT, geleitete heraldische Stadtführung durch Braunschweig statt. Hierzu waren auch die Mitglieder und Vorstände des heraldischen Schwestervereins HEROLD (Berlin) eingeladen. Die aus Berlin angereisten Vorstandsmitglieder wurden von ihren Kollegen herzlich im heimischen Niedersachsen empfangen. Aber nicht nur heraldisch Interessierte sondern auch mehrere Genealogen des "Calenberger genealogischen Stammtisches" fanden den Weg nach Braunschweig. Hier sollten sie gemeinsam die historische Stadt Braunschweig aus einer ganz anderen - wappenkundlichen - Sicht kennenlernen.

    Insgesamt zeigte die mit 50 Personen gutbesuchte Veranstaltung, dass sich der Austausch zwischen den beiden ältesten noch bestehenden heraldischen Vereinen in Deutschland kräftigt und vertieft. Bei den Gesprächen in Braunschweig zeigten sich neue Möglichkeiten und Chancen für die Zukunft.

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    Norddeutsche Computergenealogiebörse 2007 in Hamburg

    Am 23. Juni 2007 fand die 7. Norddeutsche Computergenealogiebörse in Hamburg-Eimsbüttel (Hamburg-Haus) statt. Ausrichter war die 1918 gegründete Genealogische Gesellschaft Hamburg e.V. Der Heraldische Verein „Zum Kleeblatt“ wurde erneut durch eine Vorstandsdelegation vertreten. Wie in den vergangenen Jahren auch, hatte so mancher Freizeitgenealoge seine Schätze mitgebracht und nutzte nun die Gelegenheit, sich über die Bedeutung und Herkunft der bei seinen genealogischen Forschungen aufgefundenen alten Wappen zu informieren.

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    "Heraldisches Spargelfest" mit Fachvorträgen in Niedersachsen

    In Fortführung einer - fast vergessenen - Tradition hatte der 1888 gegründete Heraldische Verein "Zum Kleeblatt" im Juni 2007 zu einem Spargelfest mit heraldischen Vorträgen eingeladen. Der Vorstand konnte wieder Vertreter von befreundeten Vereinen begrüßen. Mehr ...

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    Freundschaftliches Vorstandstreffen
    der Vereine HEROLD und ZUM KLEEBLATT

    (Foto oben links: Dieter Schubert, Potsdam)

    Gemeinsame Ziele und zum Teil unterschiedliche Erfahrungen in der Pflege guter Heraldik waren 2006 der Anlass für den Besuch einer KLEEBLATT-Delegation beim HEROLD in dessen Vereinssitz im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin-Dahlem. Das Treffen nebst einem lebhaften Erfahrungsaustausch fand in überaus freundschaftlicher Atmosphäre statt. Die Gastgeber hatten keine Mühen gescheut, das Treffen ebenso informationsreich wie angenehm zu gestalten. Freigebig wurde den Gästen Zugang zu der Bibliothek und den speziellen Sammlungen des HEROLD gewährt, die in den Räumen des Geheimen Staatsarchivs hervorragend untergebracht sind. Dr. Baumbach vom Verein für Computergenealogie hielt einen Vortrag über Möglichkeiten der Mitgliederverwaltung im Internet.

    Übrigens lobten die HEROLD-Gastgeber die heraldische Internet-Präsenz des KLEEBLATT, die ein bundesweites und sogar internationales Echo hervorruft, und wollen hier demnächst gleichziehen.

    Der Heraldische Verein ZUM KLEEBLATT von 1888 zu Hannover und der Verein HEROLD zu Berlin sind nicht nur die ältesten noch bestehenden heraldischen Vereinigungen in Deutschland, sie sind sogar „Geschwister“, denn eigentlich hatten sie den selben geistigen Vater, Geheimrat Friedrich Warnecke. Dieser hatte nach 1850 die Gründung eines heraldischen Vereins in Hannover ins Auge gefasst, vor allem, um dem heraldischen Misswuchs an öffentlichen Gebäuden entgegenzutreten. Ehe es dazu kam, wechselte Warnecke beruflich in die deutsche Hauptstadt und gründete dort 1869 den „Herold“. Warnecke blieb auch von Berlin aus den niedersächsischen Wappenfreunden und dem 1888 von seinem Freund Heinrich Ahrens gegründeten Heraldischen Verein, dem er im Blick auf das hannoversche Wappenzeichen den Namen ZUM KLEEBLATT empfahl, verbunden.

    Beide Vereine hatten sich dem gleichen Ziel verschrieben, der Renaissance guter Wappenkunst auf der Grundlage richtig verstandener Wappenkunde, und kämpften durch Eingaben und Stellungnahmen wie in ihren Zeitschriften mutig gegen die damals zahlreichen Auswüchse einer zu form- und stilloser Hässlichkeit verderbten Oberflächlichkeit. Die soziale Struktur beider Vereine war unterschiedlich; während im HEROLD Beamte, Adlige, Offiziere und Gelehrte wirkten, letztere vor allem in Hinsicht auf eine wissenschaftliche Erneuerung des Wappenwesens, wurde das KLEEBLATT daneben hauptsächlich von Praktikern belebt, von Heraldikern, Architekten, Bildhauern, Malern, Restauratoren, Graveuren, Lithografen, Fotografen, die sich, oft unter persönlichen Opfern und nicht selten im Kampf gegen Unverständnis ihrer Auftraggeber oder gegen Anfeindungen, um eine von zeitbedingten Schlacken befreite Wappenkunst in der Öffentlichkeit bemühten.Da es in Deutschland seit 1918 keine amtlichen heraldischen Körperschaften zur Begutachtung und Genehmigung von Familienwappen mehr gibt, sind beide Vereine in die Lücke getreten und führen anerkannte Wappenrollen, die einen heraldischen Mindeststandard privater Wappen gewährleisten sollen, das KLEEBLATT die Niedersächsische Wappenrolle (NWR), der HEROLD die Deutsche Wappenrolle (DWR).

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    Deutscher Genealogentag in Wien –
    Treffen der Vereine ADLER und ZUM KLEEBLATT

    Der 58. Deutsche Genealogentag in Wien wurde 2006 durch die Heraldisch-Genealogische Gesellschaft "Adler" ausgerichtet. Das Thema des Genealogentages lautete: "Völkerbewegungen - Wanderungen, alle Wege führen über Wien".

    Die Gesellschaft ADLER im Jahre wurde 1870 als zweitälteste heraldische Gesellschaft Europas in Wien gegründet. Initiatoren dieser Gründung waren hauptsächlich Adelige und Mitglieder des aufstrebenden Bürgertums Österreich-Ungarns. Die Vereine ZUM KLEEBLATT und ADLER pflegen seit sehr vielen Jahren einen Schriftenaustausch.

    Für den Heraldischen Verein ZUM KLEEBLATT nahmen eine Vorstandsdelegation an dem Kongress teil. In Wien kam es zu einem freundlichen Austausch mit dem Präsidenten des ADLER, Hofrat Dr. Georg Kugler (Foto siehe oben). Herr Dr. Kugler betonte gegenüber dem KLEEBLATT-Schriftleiter M.üller-Bruns seine Freude über die vielen persönlichen Kontakte. Zudem fand auf Einladung des Bürgermeisters Dr. Michael Häupl für die Teilnehmer des Genealogentages ein Empfang im Wiener Rathaus statt.

    Bei dem Genealogentages gab es einen guten fachlichen Austausch zwischen den Vertretern der Deutschen Wappenrolle (DWR), der Niedersächsischen Wappenrolle (NWR) sowie auch der Hessischen Wappenrolle (HWR).

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    15. Deutsches Vexillologentreffen in Bonn 2006

    Im Mittelpunkt standen diesmal die Vorbereitungen zum 22. Internationalen Vexillologenkongress in Berlin (diese Kongresse finden alle zwei Jahre wechselweise in Europa und in Übersee statt), bei dem die DGF zusammen mit dem Deutschen Historischen Museum, das über eine große Fahnensammlung verfügt, vom 6. bis 10. August 2007 Gastgeberin sein wird. Spezielle Referate in Bonn behandelten hessische und ostpreussische (ehemalige wie gegenwärtige) Stadt- und Gemeindeflaggen und -wappen. Außerdem wurde über den Aufbau einer umfassenden gesamtdeutschen Kommunalflaggen-Datenbank berichtet, die selbstverständlich auch die jeweiligen kommunalen Wappen einschließt und in Teilen bereits im Internet zugänglich ist (http://www.kommunalflaggen.de/).

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    Treffen der Vereine HEROLD und ZUM KLEEBLATT

    Im September 2005 stand Hannover für Genealogen und Heraldiker im Mittelpunkt. Der Niedersächsische Landesverein für Familienkunde e.V. hatte namens der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände (DAGV) zum 57. Deutschen Genealogentag eingeladen. Der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Dr. Christian Wulff, betonte als Schirmherr die Vielseitigkeit der genealogischen Arbeit. 

    Für den Heraldischen Verein "Zum Kleeblatt" hatte die Niedersächsische Wappenrolle (NWR) Wappenberatung zur Erstellung eines Familien- oder Kommunalwappens in der Spezialbibliothek Familienkunde Niedersachsen angeboten.

     

     

       

       

       

       

       

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